Fotografieren

Indien ist ein Fotoparadies. Die besondere Farbigkeit des Subkontinents bietet unendlich viele Motive.
Das Fotografieren von Personen ist wie überall auf der Welt dort problematisch, wo nicht irgendein Kontakt zwischen Fotograf und der fotografierten Person entstanden ist. Er ist leicht herzustellen, auch ohne Worte. Nicht jeder allerdings mag fotografiert werden. An heiligen Orten gibt es mitunter Einschränkungen, die aber kenntlich gemacht werden. Auch militärische Objekte fallen wie überall auf der Welt unter Fotografierverbot.
In den Stammesgebieten ist das Fotografieren verboten.

Inder fotografieren selbst gerne leidenschaftlich. Der Siegeszug der digitalen Fotografie ist auch hier nicht aufzuhalten. So kann man mittlerweile fast überall Speicherkarten und Batterien für digitale Kameras erhalten. Analoge Filme dagegen sind nicht überall erhältlich und oft überlagert. Bei vielen Baudenkmälern wird eine Fotogebühr erhoben, die fein gestaffelt ist: Am teuersten sind Videokameras, dann folgen absteigend Fotokameras und zum Schluss Handys, mit denen man ja inzwischen auch fotografieren kann.

Für professionelle Aufnahmen bedarf es in den Monumenten und Denkmälern der Genehmigung des Archaeological Survey of India.

Quelle: Incredible India