Korrektes Verhalten

Inder sind Fremden gegenüber äußerst tolerant und berücksichtigen dabei, dass Europäer nicht genügend informiert oder erfahren sind, um indische Gebräuche und Verhaltensweisen angemessen zu praktizieren.

Einige Regeln aber lassen sich leicht beherzigen.

  • In Hindu-Tempeln, buddhistischen Klöstern und auch Moscheen zieht man die Schuhe aus (oft gibt es eine bewachte Aufbewahrung für Schuhe am Tempeleingang). In Jaintempeln wird oft verlangt, Gegenstände aus Leder am Eingang zurückzulassen, getreu dem allgemein gültigen Verzicht auf Gewalt – auch gegen Tiere. In einer Gurudwara (Sikhheiligtum) ist eine Kopfbedeckung erwünscht.
  • Inder legen großen Wert auf angemessene Bekleidung. Von den Besuchern erwartet man, dass sie Sakralbauten in angemessener Bekleidung betreten. Kurze Hosen und unbedeckte Schultern sind unschicklich.
  • Intimitäten zwischen Mann und Frau gehören auf keinen Fall in die Öffentlichkeit.
  • Zum Gruß ist es besser, die Hände zu einem Namasté zusammenzufalten. Handschlag ist eher unüblich. Gegenüber Frauen ist er auf keinen Fall angebracht.

Quelle: Incredible India